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Lerne deinen eigenen Geschmack kennen

Seit ein paar Wochen besuche ich wöchentlich einen Freikurs zum Zeichnen. Für zwei Stunden sitze ich mit ein paar angehenden Kunststudenten, Grafikern und Hipster in einem Raum und zeichne für mich frei an Dingen, die mir gefallen. Begleiten tut uns die gute Ute. Sie gibt Tipps und Tricks weiter, wie man seine Technik verbessern kann, und macht gelegentlich Inputs zu neuen Techniken.

Wann immer ich in europäischen Grossstädten unterwegs bin, nutze ich gleich die Gelegenheit bekannte Kunstmuseen zu besuchen. Und da es ein bisschen Vorbereitung braucht, um Werke eines Künstlers zu verstehen, nehme ich mir jeweils Zeit, den Stil des Künstlers zu verstehen. In der Zwischenzeit hat sich eine grosse Sammlung an Postkarten aus den Museumsshops mit bekannten Bildern als Motiv entwickelt und ich erkenne je länger je mehr, was mir besonders gefällt und was nicht.

Ich zähle mich nicht zu den talentierteren Schülern des Kurses. Angemeldet habe ich mich eigentlich um neue Leute kennenzulernen und ein bisschen Stress abzubauen. Hier konnte ich in den letzten paar Wochen aber auch erkennen, wo denn mein Geschmack für Kunst auch wirklich liegt. Es macht besonders Spass, seine Vorlieben für Farben und Formgebung zu entdecken und diese mit anderen zu diskutieren.

Nicht anders ist es auch bei der elektronischen Musik. Je mehr man Musik hört, desto schneller entwickelt sich eine Vorliebe für musikalische Stilmittel. Demian hat Musik gerne mit klassischen Gitarren, Steve mit weiblichem Gesang und Dominik mit einer Kombination aus Bongo und Trompeten.

Im Gegensatz zu Dominik bin ich da ein bisschen einfacher gestrickt. Meine Ohren hören nur noch auf die Klänge von Bassgitarren.

Gruss,

P.

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