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Review: Jack Pattern - Another Language

Man hört ja viel, wenn man in Zürich unterwegs ist. Internationale Künstler geben sich die Klinke in die Hand und Wochenende für Wochenende erwartet das anspruchsvolle Publikum ein Angebot, das weltweit seines Gleichen sucht. Doch es sind nicht die Eingeflogenen, nennen wir sie "Stars", welche Zürich musikalisch so interessant machen. Wir haben bei uns viele Künstler, die sich längst auf dem Niveau der international gefeierten DJs und Produzenten bewegen. So Jack Pattern. Wir haben bereits ihre erste EP reviewt, haben uns aber bis jetzt mit unserem Loblied zur zweiten Platte zurückgehalten.

Bereits sind neue Platten in der Pipeline. Demnächst erscheint auf XXX neue Musik von Jack und es soll noch in diesem Jahr etwas auf ihrem eigenen Label herauskommen. Es ist nun höchste Zeit, der letzten EP, die von den Jack Pattern Jungs auf ihrem Label Lustpoderosa veröffentlicht wurde, den nötigen Respekt zu zollen. Diesmal mit einer kleinen Anekdote:

Unser Autor Demian weilte in London und kam mit einer lustigen Geschichte nach Hause zurück. Er gastierte im Norden Londons. Eine sehr lebendige Gegend mit vielen Bars und Restaurants. Selbstverständlich musste die Zeit zwischen zwei Regenwolken sinnvoll genutzt werden. Das geht besonders gut in Plattenläden.

Während er auf der Suche nach Schätzen aus der britischen Hauptstadt war, lies er sich unter anderem bei Kristina Records vom Plattenhändler beraten. Nach einigen weniger interessanten Vorschlägen machte er ihn noch auf etwas ganz Besonderes aufmerksam. "Diese Platte ist genial und kein Schwein kennt die!" So der Mann hinter dem Tresen. Demian schaut das Cover an, grinst, nahm Another Language in die Hand und sagte: "Doch doch die kenne ich, sind tolle Jungs, die spielen des Öfteren in meinem Lieblingsclub." Ich nehm' die Platte aber trotzdem." Man stelle sich nun den ungläubigen Gesichtsausdrucks des Briten vor, der gerade einen Tourist vor sich hatte, der sein Geheimtipp mit einem "die-sind-super-Achselzucken" abtut.

Wir lieben Jack Pattern, denn nur ihre Stücke haben einen so satten und klaren Sound. Sie schaffen es, harte ACID Elemente mit leichten Melodien aufzulockern und gleichzeitig, mit einer dezenten, aber gleichsam kraftvollen Baseline zu untermauern. Wer jetzt glaubt die Typen sind nur im Studio genial, der irrt. Ein Gerücht, welches unter anderem von uns unterstützt wird, sagt, dass Jack Pattern die besten Sets der Stadt spielt..

Wir lieben Jack Pattern und wir lieben Another Language.

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