gefunden und für gut befunden! #4
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Platten-Review: Januar 15

Na ihr privilegierten Schönwetterhörer. Seit Kurzem wird der Elektrosmog dichter über der Stadt - Piratensender ähnliche Radiostationen treiben ihr Unwesen. Spitzt die Lauscher, was die Musik erzählt, könnte eurem Trommelfell gefallen. Wer, wenn nicht der Nachbar, der seine Stereoanlage wieder zu laut aufdreht, versorgt euch denn sonst mit wohlwollender und geschmacksvoller Musik? Wir haben uns mal so bisschen rumgehört, unsere Lauscher entfaltet, ja den Tönen der Stadt sind wir gefolgt und bringen euch nun pfannenfertig, direkt aus der City, die heissesten Plattenvorschläge.

Rina Lou | Zürich: Die schön produzierte, ausdrucksstarke LP von Kerem Akdag mit Einflüssen aus Soul, Jazz und Beat ist für die einen vielleicht eine Platte, die besser ins Wohnzimmer als in den Club passt. Irgendwo dazwischen werdet ihr aber einen Platz für sie finden und danach werden euch das In- und Outro sowie der Nachtbraker's Sexy Vocal Mix von Expressive nicht mehr los lassen.


Signore Sarno | Zürich: passend zum Wetter, die beiden Attica Blues Alben auf Mo' Wax. Discogs:Attica Blues - Attica Blues& Discogs:Attica Blues - Test. Don't Test.


OOR-Rec | Zürich: Francis Bebey "Psychedelic Sanza 1982 - 1984“ (Born Bad Records). Qu’est-ce que c’est? - Polyrhythm Traditions, Intercontinental Techno oder Tropical Triste? Die zweite Compilation des Musiker und Schriftsteller aus Kamerun auf dem Pariser Label „Born Bad“ ist etwas für alle, die gute Musik wie William Onyeabor oder Arthur Russell mögen.


Chrigi G. us Z. | Zürich: Glen Porter – The Open Road And The Smell Of Blood. Glen Porter befördert einen in eine andere Welt mit seinen Alben, EPs und LIVE-Auftritten – und er überlässt seinen Hörern extrem viel Stimmungs- und Interpretationsfreiheit.


Wir möchten noch unseren Dank den Künstlern aussprechen, dafür, dass sie bereit waren, um mit uns ihre Lieblingsmusik zu teilen. Supportet sie, besucht sie bei Auftritten und kauft ihre Musik, damit wir auch in Zukunft Musik von grossartigen Künstler hören dürfen.

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