EDM mit Zac Efron
Für dich freigegeben: Organic & Smooth EP

Platten-Review: Mai 15

Erwartungsvoll fiebern wir dem Wochenende entgegen. Wir erwarten sonniges Wetter, tolle Partys und natürlich ein tolles Review. Doch Vorsicht mit Erwartungen! Oftmals zerstören sie das Vergnügen schon, bevor etwas eintrifft. Ohne den Hauch einer Chance werden Veranstaltungen, oder auch Beiträge auf Blogs wie diesem, zum Flop, weil man es sich ganz anders vorgestellt hat. Man liest beispielsweise einen Namen, von dem man sich viel verspricht und dieser "Name" steht dann dort, hinter den CDJs und die Musik, die durch sein Mischpult und dann über die Lautsprecher erklingt, entspricht in keiner Weise dem, was dein Denkapparat denkt, passt zu diesem Abend. So geht man dann bitter enttäuscht nach Hause und erzählt jeder Frau und jedem Mann, wie schlecht der "Name" gespielt hat. Deshalb (Achtung Advice!) sollte man seine Erwartungen in den verschiedensten Lebenslagen etwas mindern und vor allem Neuem eine Chance geben, man wird überrascht sein, wie viele tolle Dinge man entdeckt.

Maya Lourenço | Stockholm: This record is a hidden gem and is realy something special: Jun Kitamura - Outergaze It started out in 1996 I think with two releases named the same with untitled tracks but it has been given new life with this comp-repress and is really something you dont wanna miss out in your record case:-) They just took the two best tracks and put them on a quality piece of vinyl for us to not forget;-) Very rare sound when it comes to japanese producers! JUN - Outergaze + JUN - Outergaze 2


GDS.FM | Zürich: Audio Dope zeigte bereits in älteren Releases, dass er nicht nur den klassischen Stil drauf hat. Seine EP Anthophobia mit wunderbaren Tunes, die eher an Mount Kimbie als J Dilla erinnern, sind schon seit Sendebeginn im März 2014 bei uns in der Rotation. Nicht so bei den 17 Beats auf der auf 300 Stück limitierten, brandneuen Anti Radio Platte. Dort geht’s wieder eher klassisch zu und her: Chilligste Eins- bis Dreiminüter boombappen aus den Boxen, stets kombiniert mit fein angelegten Sample-Kompositionen, die den MC überflüssig machen. Weiterlesen.. oder gleich hier kaufen!


St Plomb | Lausanne: "One of my dearest records is a french 45" that's been fundamental in the making of my taste. It's not dance music, mind you, but it's something I do play sometimes to start or end up a set. I discovered it first as a kid on a compilation from a label called Saravah, which in 1975 celebrated its 10 years with a fantastic 4 LP release. It contained tracks from people that went on and became famous such as Jacques Higelin, Brigitte Fontaine, Naná Vasconcelos or Nicole Croisille, but it also had this surrealistic gem : Je Suis Un Sauvage by Alfred Panou. I had no idea at the time of who and what, but was fascinated with the funny and provocative lyrics and the theatrical african standpoint. It was originally released as a 45", with another great tune on the B side, Le Moral Nécéssaire, in 1970. Internet came later with long awaited answers. First, the back track is played by no less than free jazz wonders Art Ensemble Of Chicago, a true musically political force, proto-afro-american punks, revolutionaries throwing sonic freedom like a middle finger to all type of establishment in the midst of the 70's turmoil. And then Sanvi Alfred Panou. Poet from Benin and Togo, he was technically the first french speaking slammer and rapper, who then went on working in the cinema industry. I'm not going to translate the whole text, here, but so you get the idea, it's deep, disturbing, funny, surrealist, and of course as wise as a real clown can be." En me prostituant pour ma liberté j'ai découvert le fric, évidemment je n'avais plus assez de salive pour cracher dessus." (As I prostituted myself for my liberty, I discovered money. Obviously I didn't have enough saliva anymore to spit on it.)


Unsere Beweggründe | Zürich: Ein Album zu produzieren ist immer so eine Sache. Kein Wunder also, musste man bis vor kurzem auf das Debütalbum von Andrea Oliva warten. Auf seinem ersten Longplayer „4313“ – die PLZ seines Heimatorts – zeigt der Basler seine Diversität. Nebst knackigem Tech-House, wie man es von ihm kennt, präsentiert Oliva auch einfühlsamen Deep House (Turn Off The Dawn) oder melodische Wohlfühlnummern (Chakras D’Amour).


OOR-Rec | Zürich: "SHERWOOD AT THE CONTROLS VOL.1: 1979-1984“ (ON-U SOUND) Der Brite Adrian Sherwood und sein Label ON-U Sound sind vor allem für ihre Dub-Produktionen aus den 80er und 90er Jahren bekannt. Sie öffnen nun ihr Archiv und präsentieren auf der ersten Compilation 14 Tracks und Remixe zwischen Dub, Post-Punk und Mutant Disco von Bands wie „The Slits“, „Mark Stewart & The Maffia“, „The Fall“, „Prince Far I“ und einigen mehr. File under: Fucked Dub, Post-Punksters, Ladies in the 80’s oder Slow Motion Discotheque


Wir möchten wieder unseren Dank den Künstlern aussprechen, dafür, dass sie bereit waren, um mit uns ihre Lieblingsmusik zu teilen. Supportet sie, besucht sie bei Auftritten und kauft ihre Musik, damit wir auch in Zukunft Musik von grossartigen Künstler hören dürfen.

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