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Platten-Review: Oktober 15

Die Nummer 10 in unserer Platten-Review Serie. Um Neues kennenzulernen, brauchst du jemanden der dir Neues zeigt. Zu den wahren Perlen gelangst du aber nur, wenn sie dir von jemandem gezeigt werden der sich mit Musik beschäftigt. Deshalb das monatliche Platten-Review. Musiker und Kulturschaffende stellen ihre Lieblinge hier gleich selbst vor, so bekommst du Informationen aus erster Hand. Schon viele Entdeckungen haben wir gemacht und freuen uns deshalb immer ganz speziell auf die kurzen Reviews. Diesen Monat geben dir St Plomb, GDS.FM und der OOR-Records Einblick in ihre Plattenkiste..

GDS.FM | Zürich: DANITSA - BREAKFAST EP Frauen im Hip-Hop Business? Bevor ich die Namen Lauryn Hill oder Missy Elliott aussprechen kann, blendet mein Gehirn automatisch ein Bild von Nicky Minajs wackelndem Arsch ein. Ein ziemlich frustrierender Automatismus, der mir aber klar macht wie viel Schrott aus dem Alltag, welchem ich eigentlich gezielt auszuweichen versuche, trotzdem hängen bleibt. Glücklicherweise stosse ich immer wieder auf Artists, die mich daran glauben lassen. Nebst Rapsody und Yarah Bravo gibt es auch in der Schweiz Potenzial: Ihr Name ist Danitsa und obwohl ihr Musikstil hauptsächlich in Richtung Ragga/Dancehall geht, scheut sich die Genferin nicht davor Elemente aus dem Hip-Hop einzubauen, um dann das Ganze mit ihrer souligen Stimme abzurunden. Hier das ganze Review lesen..


St Plomb | Lausanne: Almost forgot about this one... Around ten years ago, Fela Kuti's drummer Tony Allen, great founder of the afro beat, was remixed on this Honest Jones 12" release by a certain Mark... The cover won't help, this actually was Mark Ernestus, when the mastering, done at Berlin's famous Dubplate & Mastering studio is due to Moritz Von Oswald. Those two were the pair behind Basic Channel, Maurizio, and Rythm & Sound... And beyond the name dropping ? A relaxed dubby funky killer jam, something out of time, highly praised by then but that you could still play in a warm up set now. It's only 4 minutes, so if you happy enough to find two copies, buy them both...


OOR-Rec | Zürich: Das neue Album des, in London beheimateten, Duo TOMAGA „FAMILIAR OBSTACLES“ (Hands In The Dark) ist der Soundtrack für die unbewusste Interzone, wie ein imaginäres „Library Music“ Album sowohl für Schlaflose wie Schlafwandler. File under: Beautiful Repetions, Critical Ambient, Hearing Moving Images...


Grosses Dankeschön an dieser Stelle an die Künstler, welche ihre persönlichen Schätze mit uns teilen. Unterstützt noch heute die Kunst, sie ist wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft! Supportet die Künstler, besucht ihre Auftritte und kauft ihre Musik. So können wir auch in Zukunft grossartige Musik geniessen.

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