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Review: Jack J - Thirstin

Als wir das erste Mal etwas von Jack Jutson hörten, waren wir gerade im Kauz. Auf die Musik fokussiert, schwebte plötzlich diese Baseline durch den Klub. Es ging Schlag auf Schlag, nach wenigen Sekunden stand Panos neben Lexx und versuchte das Label der Platte zu fotografieren. Die Platte drehte sich, was das Ganze nicht einfach machte, so warteten wir gespannt, bis der Track ausgelaufen war, sodass das Foto mit der wichtigen Information gemacht werden konnte.

Jack J - Looking Forward To You hiess das gute Stück, welches uns seit diesem Abend ein stetiger Begleiter ist. Leider bekommt man es, wenn man so durchs Nachtleben geistert, zu wenig zu hören. Wahrscheinlich, weil sich keiner traut es zu spielen.. die Preise auf Discogs sind förmlich explodiert - 1st-, Re- und und bald auch die Re-repress(?) - und man will ja keines Falls eine CHF 100.00 Platte abnutzen.

Auch auf der zweiten EP des Kanadiers befindet sich ein wahrliches Meisterwerk. Thirstin heisst der Titeltrack mit den Ohrwurm Vocals und wird zurzeit in allen nennenswerten Klubs rauf und runter gespielt. Auch auf Thirstin schafft es Jutson mit einer Leichtigkeit, wie bei Looking Forward To You, all die spannenden Elemente Spur für Spur zusammenzufügen und dann mit einer melodiösen Baseline zu untermauern.

Fast ein bisschen wenig Aufmerksamkeit wird der B-Seite geschenkt. Mindestens so eingängig aber mit viel mehr Groove. Auf dem Stück Atmosphère spürt man den Funk ab der ersten Sekunde. Über die Gitarrenriffs schweben zwei fröhlich verspielte Hände am Piano und die lieblich verwendeten Perkussionselemente lassen kein Fuss neben dem andern.

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