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Review: Khidja - El Fadaa

Langsam und kraftvoll, so beginnt die neue EP des Labels Malka Tuti. Racheta El Fadaa heisst das erste Stück und stammt, wie die gesamte Platte, aus dem Studio der in Bukarest beheimateten Künstlern, die unter dem Alter Ego Khidja von der hiesigen Szene gefeiert werden. Dass es nicht immer 120 BPM sein müssen um starke Vibes zu erzeugen beweisst dieses Stück perfekt und steht ebenfalls dafür, dass analoge Klänge einfach mehr Kraft haben.

Erst kürzlich konnte man sich in Winterthur auch von ihren DJ Fähigkeiten überzeugen. Sie bespielten einen ganzen Abend lang die Tanzfläche des Kraftfeldes und sorgten mit ihrem Set für gute Stimmung. - Es lohnt sich manchmal wirklich nach Winterthur zu fahren. So weit von Zürich weg ist die Stadt auch gar nicht.

Aufmerksamen Boiler Room Hörern wird das Mehmet-Aslan-Set nicht entgangen sein. Das Suchen nach dem Intro-Stück hat ab diesem Moment ein Ende. Der für Gänsehaut verantwortliche Track stammt nämlich von der EP El Fadaa und heisst Drums Of Taksim. Mehmet Aslan spielte den Track nicht nur, nein, er kreierte auch, zusammen mit Boris K, einen Remix dazu, der ebenfalls auf der EP zu finden ist.

Monkey Tiger, die dritte Titelnummer, kommt mit dezenten ACID Elementen, unglaublich mächtigem Groove und treibt wie ein Technostuck. Er ist bestimmt der düsterste Track, es lohnt sich, ihn mit voller Aufmerksamkeit zu geniessen.

Noch gehört Khidja zu den Geheimtipps, es ist jedoch bloss noch eine Frage der Zeit. Wer Releases auf Labels wie Emotional Especial, Love On The Rocks oder eben Malka Tuti veröffentlicht, macht alles richtig. Diese Namen stehen allesamt für grossartige Musik mit hohen Ansprüchen an die Qualität.

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