Recap: Japan

Japan Von Steve am

Japan. Neben spannender Kultur, neuster Technik, hervorragendem Essen, überfüllten Metros und dem respektvollen Umgang miteinander, bietet das Land der aufgehenden Sonne so einiges. Vor allem aber: Eine spannende Geschichte um Musik.

Demian und ich reisten letztes Jahr im Sommer für zwei Wochen nach Japan. Schon als kleiner Junge interessierte mich die Kultur, mit welcher ich durch Mangas und Animes in meiner Kindheit in Kontakt kam. Wir schliefen auf Tatami Matten und assen Reisbälle oder Onigiri, wie sie auf japanisch heissen, zum Frühstück. Wir besuchten Tempel, Fischmärkte, assen Japanisches Curry oder verbrachten unsere Zeit beim zeremoniellen Tee trinken. Am Abend gibt es Sake, Tempura und eine ganze Menge guter Musik in schönen Lokalen. So ist es nur schwer vorstellbar, dass in Japan bis 2016 ein Tanzverbot herrschte.

Das Tanzverbot, oder Fueiho Gesetz, wurde erst vor zwei Jahren gelockert. Bis dahin waren viele Bars und Nachtklubs mit tanzender Crowd illegal. Doch auch heute stecken noch immer viele Lokale in einer Grauzone. Hierzu möchte ich aber auf eines der Videos von Resident Advisors Real Scenes Reihe verweisen, indem der Sachverhalt um den Fueiho von lokalen Musik- und Kulturtreibenden erklärt wird. Allerdings waren zum Zeitpunkt dieses Videos die Gesetze noch schärfer als sie heute sind.

Trotz Tanzverbot und harten Massnahmen war in Japans Grossstädten immer viel los im Untergrund. Das Land verbirgt zwischen den Wolkenkratzern eine fesselnde und Melodiereiche Musikkultur. Eigentlich nicht erstaunlich, stammen doch viele Marken die im Audiobereich tätig sind, und im Falle von Technics und Pioneer den Markt für Plattenspieler und CDJ's in Klubs auf der ganzen Welt regieren, aus Japan. So versuchten wir zwischen Ramen Nudeln und Tempel besuchen auch die Plattenläden und Nachtklubs zu erkunden. Unsere Reise ging von Tokio nach Kyoto, dann nach Kobe und Osaka und von dort wieder zurück nach Tokio. In diesem Recap möchte ich jedoch vor allem über die Plattenläden und Clubs in Tokio und Osaka sprechen, denn diese machen die weite Reise nach Japan wirklich aus. Wobei Kyoto aus kultureller Sicht nicht weggelassen werden soll. Und Kobe Beef kriegt man auch in Tokio.

Tokio

Die Reise beginnt und endet in Tokio. Die Ersten drei Tage erkunden wir das Gebiet um Shinjuku, wessen Bahnhof täglich ungefähr die Kapazität von ganz Berlin bearbeitet. Das Essen ist sensationell und für Schweizer Verhältnisse relativ günstig - vor allem Sushi und Ramen. Da wir uns zuerst mit der Kultur vertraut machen wollten, besuchten wir die Plattenläden in Tokio erst bei unserem zweiten Absteigen in der Hauptstadt Japans.

Bunt und hell: Die Leuchtreklamen Tokios.

Auf dem Rückweg hatten wir das Hostel ca. 10 Gehminuten entfernt vom berühmten Tokyo-Crossing in Shibuya und merkten schnell, dass hier um einiges mehr an Menschen sind als an den Orten die wir bisher gesehen hatten. Und was diese Gegend gleich noch besser machte: Die beiden für mich interessantesten Plattenläden lagen nur 10 Minuten vom Hostel entfernt.

Lighthouse Records

Beim Vorbereiten auf die Reise las ich unzählige Artikel zu Plattenläden in Japan. In jedem Text den ich las wurde erwähnt wie sauber, gut strukturiert und Mueumsesque die Plattenläden in Japan sein sollen. Sätze wie: "You’ll never forget the very first record store you visit in Japan" gabs en masse. Entsprechend hoch waren dann auch meine Erwartungen und wie üblich kam dann auch die Angst etwas enttäuscht zu werden. Das Gegenteil tritt jedoch ein, denn Japan ist sauber und alles ist bis ins Detail organisiert. Jeder Besuch fühlte sich ein wenig nach einem Museum an Platten an, die man jedoch anfassen und Probehören darf. Speziell Lighthouse Records, welcher mit seinem Holzboden, Klipsch Lautsprechern und Ausblick wie eine Galerie wirkt. Der Laden führt ein grosses Sortiment an neuem und gebrauchtem Vinyl über alle Genres, vor allem aber House, Techno und Disco. Hier verbrachte ich meine Zeit vor allem bei den used Japanese sowie den Cheapo Kisten. Die neusten Releases liess ich mir auf Empfehlung des Besitzers aber auch nicht entgehen.

Die Secondhand Japanese Disco Kiste hielt einige kuriosen Scheiben für mich bereit. Hier mein Favorit:

Video: Yasuhiro Abe - Irene
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Der Besitzer des Ladens, Yasuharu Morihiro, arbeitet seit über 15 Jahren in der Musikindustrie und sammelt Platten seit er 18 Jahre alt ist. Er eröffnete Lighthouse Records im Jahr 2008. Yasuharu schreibt zu jeder Platte ein kurzes Review und auf einigen Platten findet man auch Details zur Pressung. Leider sind diese jeweils in Japanisch, trotzdem erstaunlich und etwas, was andere Plattenläden auch übernehmen sollten.

Lighthouse Records diente mit seiner Ausstattung auch schon als Venue für Boiler Room. Hier das Video von Chee Shimizus Set, einem der bekanntesten DJ's und Sammler aus Japan, welcher die Plattform Organic Music betreibt.

Disk Union

Ursprünglich gegründet in 1967, gibt es in inzwischen einige Disk Union Stores in Japan. Drei davon in Tokio selbst (Shibuya, Shinjuku und Ochanomizu) und erst seit kurzem noch einen in Osaka.

Das Geschäft spannt sich über 5 Stockwerke und jedes Stockwerk widmet sich einem Genre.

Das Untergeschoss reizte uns jedoch am Meisten. Demian wühlte in den Jazz Crates wobei ich mich auf die World Music, Latin und Brazil Platten stürzte. Der Disk Union bietet zweifellos ein traumhaftes Digging-Erlebnis, was allerdings seinen Preis hat. Die seltenen Platten können ziemlich teuer werden. Zum Beispiel die Platte auf dem Bild unten von Heavy Brother Construction für umgerechnet CHF 430.00. Ein kurzer Blick auf Discogs verrät mir das diese Platte zurzeit von niemandem verkauft wird und in 36 Sammlungen vorkommt. Falls du Mal reinhören möchtest, einfach hier klicken.

Ein paar Treppen nach oben, befindet man sich im Dance und Hip Hop Paradies. Im obersten Stockwerk hat es noch eine grosse Auswahl an Punk und Heavy Metal. Dieser Store ist ein Must-Go für jeden Musikfan.

Nightlife in Tokio

In der Nacht, wenn die Leuchtreklamen grell leuchten und die Menschen in Japan sich in Izakayas (typisch japanisches Pub) begeben und Sake, Umeshu (Japanischer Pflaumwein) und allerlei frittiertes (Tempura) zu sich nehmen, ist es Zeit, eine der vielen Audiophilen Bars aufzusuchen.

Nicht weit entfernt vom Shibuya Crossing, man sieht es sogar vom Fenster aus, befindet sich die DJ Bar Bridge.

Der Eintritt kostet jeweils ca. CHF 10.00 wofür man aber einen Gutschein für ein Getränk bekommt. Darum eine durchaus faire Angelegenheit. Nach dem Passieren der Kasse bewundert man aber erst einmal das wunderschön wummernde Rey Audio Soundsystem, bevor man einen Drink an der Bar bestellt. Das DJ Pult befindet sich eingebaut in der Bar direkt in Richtung der Boxen. So kann man einen Drink schlürfen und den DJ's bei der Arbeit zuschauen. Ein bekannter Name der zu den Residents des Bridges gehört, ist zum Beispiel DJ Nori.

Im Guide Inside Tokyo's Audiophile Venues von Resident Advisor wird eine spannende Geschichte erzählt über den Manager des Bridges Masaaki Ariizumi und seine Probleme mit dem Fueiho Gesetz: Laut dem Artikel wurde Masaaki in 1986, als er einen Laden namens P. Picasso führte, für 20 Tage ins Gefängnis gesteckt, nachdem Leute illegal tanzend in seinem Club vorgefunden wurden. Ungefähr das gleiche passierte ihm im Jahr 2000, als er einen anderen Laden namens Aoyama Mix führte. Damals hatte er allerdings einen freien Abend und war nicht vor Ort als die Polizei eine Razzia im Laden machte und sein Kollege an seiner Stelle für 20 Tage ins Gefängnis musste. Er versuchte jeden Tag der Polizei klar zu machen, dass er den Laden führte und darum hinter Gitter gehörte.

Einen weiteren Klub den wir nur wärmstens empfehlen können, ist das Bonobo. Etwas ausserhalb des Kuchens Tokios, findet man nach einer Fahrt mit der U-Bahn eine unscheinbare Bar inmitten eines Wohnviertels. Wir dachten zuerst wir seien falsch, jedoch wusste der Typ hinter der Bar, wohl anhand unserer ratlosen Gesichter, sofort wohin wir wollten und führte uns durch einen schmalen Gang zu einer Tür am Ende des Tresens. Hinter dieser Tür verbarg sich ein kleiner Dancefloor, wiederum mit einem mächtigen Soundsystem.

Leider nicht die beste Aufnahme des unteren Dancefloors im Bonobo.

Ich gehe Mal davon aus, dass die Tür welche die unscheinbare Cocktail Bar und den Klub dahinter voneinander trennt, ursprünglich zum Schutz vor dem Fuehio Gesetz gegolten hatte und jetzt mehr als Schutz vor unerwünschten Gästen dient. In der Nacht, in welcher wir den Klub besuchten, spielte der DJ Musik aus verschiedenen Genres, wobei neben Reggea vor allem 4 to the floor Beats den Ton angaben. Danach kamen wir noch in den Genuss eines verrückten Live Sets, welches sehr schnell und Acid lastig war. Der Hauptfokus der DJ's im Bonobo liegt aber vor allem auf House und Techno.

Im oberen Stockwerk findet man neben der Toilette noch einen Floor, welcher mit Tatami Matten ausgestattet ist und als Rückzugsort genutzt wird. Der Klub versprüht den Vibe einer Homeparty. Wie ich später herausfinde ist das auch die Idee dahinter, da Wohnungen in Japan viel zu klein sind für wirkliche Homeparties.

Den letzten Ort in Tokio welchen wir dir ans Herz legen möchten, ist die Jazz Bar JBS. Zuhause im zweiten Stock eines Blocks in Shibuya und ein Sortiment mit alten Whiskeys und kaltem Bier. Der perfekte Ort einen langen Tag bei einem Drink ausklingen zu lassen.

Die schöne Innenausstattung aus Holz mit Soundsystem umgeben von 10'000+ Records im JBS in Shibuya.

In der Bar ist es ruhig. Die Gäste sprechen flüsternd miteinander und lauschen der Auswahl des Besitzers Kobayashi Kazuhiro, welcher immer wieder hinter der Bar verschwindet um eine neue Platte zu holen und aufzulegen. Wie du auf dem Bild oben siehst, stellt er das Cover danach aus, damit man sehen kann was gerade läuft. Die Altec Lautsprecher sind perfekt eingestellt und du vergisst die ganze Hektik der Stadt, während du mit maximal 10 weiteren Gästen Jazz oder Soul Platten hörst. Viel mehr Platz bietet die Bar nicht und es kommt auch zu Schlangen vor dem Lokal. Lass dich aber nicht vom Besitzer des Ladens einschüchtern, welcher auf seine Art eher unfreundlich wirkt. Man kriegt fast den Anschein, dass es ihn nervt das sein Laden so bekannt geworden ist. Auf meine Frage wie viele Platten er denn besitze meinte er nur "sehr viele". Genossen habe ich mein Bier trotzdem.

Neben den oben erwähnten Spots gibt es noch viele weitere, welche wir aus Zeitgründen leider nicht besuchen konnten. Vor allem das Shelter, in welchem Chee Shimizu seine Residency betreibt, oder das Grassroots, in welchem ein Baum inmitten der Bar steht hätte ich gerne besucht. Eine gute Übersicht über die Audiophile Bars in Tokio gibt dir, wie oben bereits geschrieben, der Resident Advisor Guide "Inside Tokyo's audiophile venues".

Osaka

Osaka erreichst du von Tokio aus am einfachsten, indem du dir eine Bento Box schnappst und dir ein Ticket für den Shinkansen kaufst, einer der schnellsten Züge der Welt. In nur 3.5 Stunden legst du bei 300 km/h eine Distanz von ca. 500km zurück und findest dich in Osaka wieder.

In Osaka verbrachte ich den Grossteil der Zeit in Plattenläden. Die Stadt bietet mit Rare Groove, Revelation Time, Compufunk und King Kong Records gleich 4 Stores welche mir besonders gut gefielen.

Record Shop Rare Groove

Rare Groove Records befindet sich mitten in Osakas Shoppingstrassen im zweiten Stock eines eher unauffälligen Hauses. Ein kleines Schild vor dem Laden weist auf den Laden hin und führt dich durch ein Treppenhaus direkt auf eine, von aussen nicht in diesem Ausmass erwartete, Ebene mit mehreren Plattenläden.

Volle Crates mit Used Records in jedem Genre machten mein Portemonnaie bereits beim Anblick Nervös. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Besitzer des Ladens, Norio Sato, in welchem ich ihm so gut es ging erklärte was ich suche, zeigte er mir einen ganzen Haufen toller Platten. Unter anderem dieses Album von Anri mit dem Namen Coool.

Das volle Album auf Youtube.
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Satos Enthusiasmus für dubiose und obskure Platten machen Rare Groove zu einem der besten Adressen für Leftfield, New Wave und alten Japanischen Platten.

Revelation Time

Glücklich ausgestattet mit einem Sack voller neuer Platten machte ich mich auf den Weg vom Rare Groove zum Revelation Time Records. Die Läden sind gerade mal 7 Gehminuten voneinander entfernt.

Beim Eintritt in den Laden hatte ich sofort das gleiche gute Gefühl wie beim Rare Groove. Auch hier sah ich sofort Crates voller Second Hand Platten und dazu eine grosse Auswahl an Lovers Rock, Disco, Afro und New Wave Scheiben.

Gründer Eiji Tanaguchi startete Revalation Time zuerst als Onlinestore bevor dann 2009 ein richtiger Laden daraus entstand. Was den Laden für mich herausstechen liess, war die grosse Auswahl an Platten aus China, Hong Kong und Taiwan. Das fand ich in keinem anderen Laden.

Hier zwei japanische Platten welche ich gefunden habe:

Wie oben auf dem Bild zu sehen ist, gab es von dieser eine ganze Wand voll. Eigentlich aber nicht zum Verkauf.
Dieses Album von Marlene ist ebenfalls sehr zu empfehlen.
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Compufunk

Mit Plattenladen, Bar und Klub zugleich bietet das Compufunk ein einzigartiges Ambiente und hat zu ziemlich jeder Tageszeit eine Funktion.

Das Sortiment bietet vor allem etwas für Fans von Techno und eher techiger Musik, obwohl auch die House Sektion nicht vernachlässigt wird. Nach kurzem Fragen nach japanischen Produzenten zeigte mir der Chef de Bar eine Auswahl an Platten und führte mich zur Listening Booth. Das Meiste war weniger mein Fall. Jedoch fand ich auch hier die eine oder andere interessante Platte. Zum Beispiel diese Scheibe von Antikka:

Der Track Disco Biscuits wird auch von Moodyman gespielt.
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King Kong Records

Den letzten Laden welchen ich noch erwähnen möchte ist der King Kong Records, welcher sich in Mitten eines Einkaufszentrums befindet. Hier gibt es alles von Hip Hop bis zur klassischen Musik. Also wiederum für jeden etwas dabei. Hier fand ich dank eines Tipps eine House Platte einer japanischen New Wave Band namens Sodom, welche ich sonst wohl nie gefunden hätte.

Mole

Wenn man bei der ganzen Hektik und vor lauter Platten Mal eine Pause einlegen möchte, geht man am besten ins Mole und gönnt sich einen Kaffee. Das Mole bietet dir, ähnlich wie das JBS in Tokio, die Möglichkeit abzuschalten. Rund 30 Gehminuten von Compufunk entfernt, findest du in einem alten Bank Gebäude ein kleines gemütliches Kaffee mit Jazz Musik.

Leider war es im Inneren der Bar verboten zu fotografieren, da musst du halt mein Wort dafür nehmen das es ein Must Visit ist in Osaka.

Für die Vinylliebhaber gibt es in Osaka eine Record Map mit allen Stores.

Kobe

In Kobe gibt es neben dem exzellenten Kobe Beef auch einen empfehlenswerten Plattenladen, nämlich den Strada Records. Spezialisiert auf den Import Europäischer Platten fungiert der Laden vor allem als Importeur für andere Läden in Japan sowie als Online Shop. Trotzdem solltest du, falls du in Kobe bist, unbedingt im Laden vorbeischauen.

Kyoto

Falls in Japan gehört Kyoto auf den Reiseplan, jedoch nicht unbedingt wegen der Plattenläden. Die Stadt steckt voller Kultur und ist bei weitem nicht so hektisch wie Tokio und Osaka. Wer es doch nicht lassen kann nach Platten zu suchen, gibt es mit dem 10000t Alonetoco und Workshop Records gleich bei der Kyoto City Hall zwei Stores mit einem grossen Sortiment an Rock, Klassik, Reggae und Jazz sowie Latin und kleine Techno Crates.

Da wir in Kyoto vor allem Kultur und das gute Essen geniessen wollten, waren diese zwei die einzigen Läden welche wir besuchten.

Als Dominik und ich bei Radio Bollwerks Summer Residency im NeustadtLab in Bern letztes Jahr eine Radioshow spielen durften, widmete ich die Erste Stunde den Platten, welche ich in Japan gefunden habe. Die Aufnahme kannst du dir gleich unten anhören.

Mir gefiel Japan so gut, das ich mir bereits überlege bald wieder die Reise auf mich zunehmen. Wie gerne ich noch die restlichen Hotspots und Nachtklubs besuchen möchte, welche dieses Mal leider nicht drin lagen. Falls du als Leser sonst noch Tipps hast, ich weiss es gibt noch unzählig andere Läden und Orte, lass es uns wissen. In diesem Sinne, Arigatō to sayōnara!


Titelbild: Revalation Time Records by Steve Marvin