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Review: Moscoman - Akachi / Nobody Else

Mosco fell asleep in Tel Aviv and awoke days later in Berlin. This is his first offering for the ESP Institute.

Diese Zeilen zieren das Cover des 31. Release des Labels ESP Institute, welches seit jeher zu meinen Lieblingen gehört. Mit Veröffentlichungen von renommierten Produzenten wie Young Marco, Mark E, Tambien oder Tornado Wallace ist ESP vor allem bei Fans von Disco, Nu Disco und experimenteller Musik ein Garant für glückliche Hörer.

Mit Mosco ist natürlich Disco Halal's Labelgründer Moscoman gemeint, welcher in Tel Aviv aufgewachsen ist und nun in Berlin lebt. Seine Musik besteht aus Elementen von Techno, New Wave, Disco und den Klängen seiner Herkunft, dem mittleren Westen. Durch Hits auf Labels wie Correspondant, I'm a Cliche oder Eskimo Rec. und dem stetig wachsenden Bekanntheitsgrad seines eigenen Labels, erhällt Mosco immer mehr Aufmerksamkeit bei der Hörerschaft seiner Musik. Als ob das nicht genug wäre, ist er zudem noch ein ausgezeichneter Plattenleger.

Auf der 12" Akachi / Nobody Else liefert Mosco uns mit der A-Seite, Akachi, einen düsteren und mächtigen Track. Mit wirbelnden Effekten, Stammesgesängen und Bongodrums rollt die Bassline nach einem langen, spannungssteigernden Break erbarmungslos über dich und zwingt dich zum Tanz. Die B Seite, Nobody Else, ist dafür trippier, mit geloopten Gitarren und Synthesizer Parts, welche sich langsam steigern, um dann, zu einem hypnotisierendem Groove, zusammenzuwachsen.

Auch Moscomans nächstes Release Dévoué EP, welches auf Renate Schallplatten herauskommen wird, ist ebenfalls richtig gut.

Diese Platte feierte letztens ihren Release im Salon zur wilden Renate (wo sonst), zu welchem Moscoman einen kleinen feinen Podcast gemixt hat. Etwas härter als erwartet, aber nichts desto trotz gefällt er mir!

Cheerio

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