Premiere: Ichisan & Nakova - Princesa / Mrk EP
Interview: San Proper

Review: HOVE - Journey To Arendal

Ein paar Monate nach dem auf dem neuen Label Light of Other Days die erste EP erschien, dürfen wir erneut Musik des Zürcher Labels entgegen nehmen. Der in der Schweiz nicht ganz unbekannte HOVE, wollte seiner Kreativität etwas mehr Ausdruck verleihen und zeigt mit Journey To Arendal sein musisches Talent. Inspiriert von elektronischer Musik, die man heute als Klassiker bezeichnen würde, entstanden die drei Stücke beim Jammen.

Hillside, das erste Stuck der Platte, ist der perfekte Einstieg in die Platte. Dank des ruhigen Aufbaus verliert man sich im Vogelgezwitscher, das über den langen Akkorden erklingt.

Balearische Töne mit vollen Kicks und starker Baseline als Fundament, das ist Journey To Arendal. Von Abschnitt zu Abschnitt entwickelt sich das Stück weiter und durchschreitet so mehre Stufen, sodass vom Aufbau bis zum Schluss ein hervorragender Spannungsbogen entsteht. Auch wenn Journey To Arendal zum Tanzen einlädt, entfaltet es seine Schönheit nur beim aufmerksamen Hören.

Zum Tanzen fordert dann Ride Out gerade zu auf. Ein mitreissender Groove erhebt sich aus der wiederum mächtigen Baseline. Der Track besteht aus Elementen, welche stark an Acid House erinnern. Jedoch ist es die hervorragende Kombination von tiefen kraftvollen Tönen und leichten, fast schon verspielten Melodien, welche dem Stück das gewisse Etwas verleihen.

Neben der 12" gibt es von HOVE noch 2 x 20 Minuten Life-Jam auf Kassette. Die Aufnahmen auf der Kassette sind sehr Raw. Man kann aber viele Elemente von der EP Journey To Arendal wiedererkennen. HOVE schafft es auf diese Weise, dass beim Zuhören keine Langeweile aufkommt; spannend und genial. Meiner Meinung nach zur 12" eine Anschaffung, die sich lohnt.

Kommentare